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Endlich mit dem Rauchen aufhören
Die Wahrscheinlichkeit, erfolgreich mit dem Rauchen aufzuhören, ist viermal höher, wenn Sie die Unterstützung eines Arztes und eine medizinische Behandlung in Anspruch nehmen.¹
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Der Genuss des Rauchens – und womit man ihn ersetzen kann

Der Genuss des Rauchens – und womit man ihn ersetzen kann

Das Rauchen aufzugeben, ist nicht alleine aufgrund der Nikotinabhängigkeit oder des Bruchs mit alten Gewohnheiten besonders schwer, sondern auch, weil Rauchen unglaublich befriedigend sein kann. Das sagen wir nicht nur, um Mitgefühl zu heucheln – es ist wissenschaftlich erwiesen1.

Selbstverständlich gibt es neben dem Inhalieren von schädlichem Teer und gesundheitsgefährdenden Chemikalien zahlreiche Alternativen, um sich besser, bewusster und weniger gestresst zu fühlen. Sie brauchen dafür keine Zigarette in die Hand zu nehmen und benötigen kein Nikotin – das ist nur zum Ritual geworden. Es ist wichtig zu erkennen, welche angenehmen Effekte Ihnen bei der Nikotinaufnahme am wichtigsten sind.

Die Wirkungen der ersten Zigarette des Tages

Es gibt einen einfachen Grund, warum Sie die erste Zigarette des Tages oft am meisten genießen. Nach der Nacht verlangt der Körper nach einer Nikotindosis und die Wirkung der ersten Dosis des Tages wird durch dieses Verlangen meist noch verstärkt. Viele Raucher fühlen sich bis zu ihrer ersten Zigarette nicht richtig wach, ebenso wie Kaffeetrinker vor der ersten Tasse Kaffee häufig nicht wirklich ansprechbar sind.

Im Falle des Rauchens liegt die Hauptursache des „Kicks am Morgen“ an der Adrenalin- und Glukoseproduktion, die durch das Nikotin stimuliert wird. Ein einfacher Weg, den Zuckerhaushalt anzuregen, besteht schlicht und einfach darin, etwas zu essen. Eine Ausschüttung von Adrenalin kann auf gesündere Weise im Vergleich zur Zigarette durch etwas Frühsport erreicht werden, um den Kreislauf anzuregen.

Die klassische Stressreduktion am Arbeitsplatz

Das kurzzeitige Entfliehen aus dem hektischen Berufsalltag wird als angenehmer Vorzug des Rauchens angesehen. Ein Rückzug aus der Umgebung, die Chance, herunterzukommen, seine Gedanken zu ordnen, über eine aktuelle Aufgabe nachzudenken, sich auf die kommende Aufgabe vorzubereiten und auch um ein bisschen Smalltalk mit anderen Rauchern zu führen.

Die Vorteile dieser Momente haben jedoch gar nichts mit der Zigarette zu tun – es liegt an der Pause an sich. Mehrere Pausen über fünf bis zehn Minuten abseits des Schreibtischs während des Tages können sich sehr positiv auswirken, die Konzentration fördern, Stress reduzieren und Ihrem Gehirn dabei helfen, am Ball zu bleiben. Gehen Sie eine kurze Runde um den Block, um die Vorteile eines gesteigerten Herzschlags und Adrenalinspiegels zu nutzen und um den Kopf freizubekommen.

Die Verdauungshilfe nach dem Essen

Der Mythos über die positiven Auswirkungen des Rauchens auf die Verdauung ist Jahrhunderte alt – und bleibt doch ein Mythos. Allenfalls kann das Rauchen die Entwicklung von Störungen des Magen-Darm-Traktes2 begünstigen.

Auch hier bewirkt die Pause nach dem Essen den eigentlichen positiven Nutzen – und nicht die Zigarette. Der durch die Nikotinaufnahme erhöhte Puls verschafft Ihnen die Illusion, dass Ihre Verdauung auf Hochtouren arbeitet. Um dieses Gefühl nachzuahmen, können Sie stattdessen einfach ein großes Glas Wasser in Raumtemperatur trinken. Dies verschafft Ihnen nicht nur eine Pause nach dem Essen, sondern unterstützt den Körper auch effektiv bei der Verdauung und beugt zudem Verstopfungen vor.

Der soziale Kneipenraucher

Das Bierglas in der einen, die Zigarette in der anderen Hand – für viele gehören Rauchen und Trinken einfach zusammen. Zum Teil gibt es Ihnen etwas zu tun, während andere Leute sich unterhalten, und zugleich können Sie am Gespräch teilnehmen. Seit den Rauchverboten dient es außerdem als Ausrede dafür, die Gruppe für einen Augenblick zu verlassen, um sich eine Auszeit von sozialen Verpflichtungen zu gönnen (oder wenn das Gespräch ein bisschen langweilig geworden ist).

Für das Zusammenspiel von Trinken und Rauchen gibt es eine wissenschaftliche Erklärung – jedoch unterstreicht diese nur, dass Sie sich das Anzünden einer weiteren Zigarette gut überlegen sollten. Laut einer Studie aus dem Jahr 20133 dämpft Alkohol die Belohnungszentren des Gehirns, während gleichzeitiger Nikotinkonsum diesen Effekt noch verstärkt. Wird also beim Trinken geraucht, so muss mehr Alkohol konsumiert werden, um die angenehme Wirkung durch das Rauchen zu erhalten, was wiederum den Drang nach Alkohol verstärkt. Wenn Sie die Zigaretten weglassen, werden Sie den Alkohol deutlich mehr genießen können.