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Welcher Rauchertyp sind Sie?

"Durch eine genaue Beobachtung meines Rauchverhaltens werde ich sicher lernen, meinen Stress anders zu bewältigen."
Greifen Sie in Stresssituationen in die Packung? Wenn Sie abends bei einem Glas Wein mit Freunden zusammensitzen? Oder als Denkhilfe bei einer schwierigen Aufgabe? Das sind wichtige Fragen, denn ob sie häufig oder selten rauchen, sagt noch nicht sehr viel über Ihr ganz persönliches Verhältnis zum Tabak aus. Die Gründe, warum man zu den Zigaretten greift, sind unabhängig von dem Grad der Abhängigkeit. Je nach Tageszeit und Stimmung wechselt die Funktion, die eine Zigarette haben kann.
Mit den folgenden fünf Beschreibungen finden Sie heraus, ob sie einer der Muster-Typen oder eher ein Mischtyp sind.
Genussraucher
Das Rauchen wird vom Genießer zelebriert, genau wie viele andere angenehme Dinge des Lebens. Ein köstliches Essen, dazu einen edlen Wein und dann kommt für den Genießer quasi als krönender Abschluss die Zigarette. Darf er diese nicht rauchen, weil ein Rauchverbot besteht, leidet der Raucher in diesem Moment stärker als sonst. Dieser Rauchertyp empfindet sich selbst häufig nicht als extrem süchtig, besteht aber im gleichen Moment in Genuss-Situationen auf seine Zigarette. Wichtig: Der Genießer muss erkennen, dass Rauchen kein Freizeitvergnügen, sondern eine stark gesundheitsgefährdende Angelegenheit ist.
Stressraucher
Der typische Stressraucher steht im Alltag häufig unter Strom. Druck am Arbeitsplatz, Prüfungssituationen, Verkehrsstaus und Eile sind für ihn klassische Momente, in denen er nicht ohne Zigarette auskommen kann. Befindet er sich in solch einer Situation, greift er automatisch in die Schachtel. Oft weiß er gar nicht, wie viele Zigaretten er auf diese Weise täglich verbraucht. Der Tabak soll ihm helfen, Ängste, Druck und Nervosität in den Griff zu bekommen. Wichtig: Wenn dieser Rauchertyp den Ausstieg schaffen will, sollte er sich unbedingt Entspannungstechniken aneignen. Der Zeitpunkt ist ebenfalls entscheidend. Eine relativ entspannte Lebenssituation ist unbedingt vorzuziehen.
Figurraucher
Der Schlankheitsraucher nutzt die Zigarette als Kalorienbremse. Anstatt zu essen, greift er in die Schachtel und raucht eine nach der anderen. Dieser Rauchertyp hat gleichzeitig eine große Angst vor einer möglichen Gewichtszunahme bei einem Rauchstopp. Meistens ist dem Figurraucher bewusst, dass seine Einstellung zu Nikotin und die enge Kopplung an ein bestimmtes Körpergewicht seiner Gesundheit schadet. Konsequenzen zieht er dennoch eher selten daraus. Wichtig: Bei einem Rauchstopp sollte dieser Typus regelmäßig Sport treiben und eine gesunde, kalorienarme Ernährung bevorzugen.
Gelegenheitsraucher
Zwei Wochen ohne und ein Abend mit Zigaretten sind für den Gelegenheitsraucher typisch. Er kann lange Phase abstinent sein, greift dann aber in für ihn ganz individuell verlockenden Situationen zum Glimmstängel. Das kann ein stressiger Arbeitstag, aber auch ein gemütlicher Kneipenabend sein. Da die gesundheitlichen Risiken für ihn verschwindend gering erscheinen, sieht er häufig keinen Anlass für einen endgültigen Rauchstopp. Wichtig: Wer nur ab und zu mal eine qualmt, unterschätzt das hohe Suchtpotenzial des Nikotins. Dabei wird aus einem Gelegenheitsraucher schnell ein Gewohnheitsraucher.
Suchtraucher
Ein Suchtraucher reagiert schnell nervös, wenn er keine Zigaretten dabei hat. Deshalb legt er sich häufig auch eine Sicherheitsreserve an. Ein Leben oder oft sogar nur ein Tag ohne die Droge Nikotin erscheint ihm unmöglich. Charakteristisch für einen Suchtraucher ist, dass er nikotinfreie Orte meidet. Denn Kinobesuche, Langstreckenflüge etc. stellen für ihn ein Problem dar. Ist der Süchtige krank, stark erkältet oder leidet er unter einer Bronchitis, raucht er meist uneingeschränkt weiter. Wichtig: Die körperliche, aber auch die psychische Abhängigkeit ist höher als bei den anderen Rauchertypen. Deshalb profitiert dieser Rauchertyp besonders von einer verhaltenstherapeutischen Unterstützung.