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Auswirkungen auf das gesamte Verdauungssystem

Foto: Frau hält Zigarette in der Hand und bläst Zigarettenrauch aus.
Mundhöhlen- und Speiseröhrenkrebs treten bei Rauchern vermehrt auf.

Viele Raucher wissen, dass ihr Lungenkrebsrisiko deutlich erhöht ist. Was sie nicht ahnen: Auch eine Krebserkrankung in Bereichen des gesamten Verdauungssystems (Mundhöhle, Speiseröhre, Bauchsspeicheldrüse, Magen und Darm) ist bei ihnen wahrscheinlicher als bei Nichtrauchern.

  • Das Risiko für Magenkrebs erhöht sich um das 1,5-fache.
  • Bauchspeicheldrüsenkrebs: Während Faktoren wie Ernährung als Ursache noch ungeklärt sind, ist als einziger Risikofaktor für Bauchspeicheldrüsenkrebs bisher das Rauchen zu nennen. Nur wenige Patienten, bei denen der Tumor entfernt wurde, leben noch fünf Jahre nach der Operation. Patienten, bei denen eine Tumorentfernung nicht möglich war, leben selten länger als zwei Jahre.34
  • Auch bei Darmkrebserkrankungen gilt das Rauchen ebenso wie Alkoholkonsum als Risikofaktor für die Entstehung.35
  • Mundhöhle und Speiseröhre sind direkt dem Zigarettenrauch ausgesetzt. So erklärt sich, dass nach dem Bronchialkarzinom Speiseröhrenkarzinome die zweithäufigste, Mundhöhlentumore die dritthäufigste tabakkonsumbedingte Krebstodesursache darstellen. Rauchen erhöht das Risiko für ein Speiseröhrenkarzinom um das Sieben- bis Zehnfache.
  • Krebserkrankungen in den Bereichen der Lippen, Zunge, Speicheldrüsen des Mundbodens und Rachens: Bei rauchenden Männern besteht ein 27-fach, bei rauchenden Frauen ein 13-fach erhöhtes Risiko.
  • Das Risiko für Kehlkopfkrebs ist bei Männern 10,5-fach, bei Frauen 17,8-fach erhöht.

34 Universitätsklinikum Heidelberg. Link öffnet in neuem Fensterhttp://www.klinikum.uni-heidelberg.de, Stand: 19.1.2007.
35 Pfizer Pharma GmbH 2007. Link öffnet in neuem Fensterhttp://www.pfizer-oncology.de