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Auswirkungen auf das Gehirn: Schlaganfall

15 Jahren nach dem Rauchstopp gleicht das Risiko eines Schlaganfalls dem von Nichtrauchern.
Auf einen Schlag kann alles vorbei sein. Und das wirklich im wahrsten Sinne des Wortes – bei einem Schlaganfall. Auch bei dieser schweren Erkrankung spielt die Zigarettensucht eine wichtige Rolle. Denn Nikotin verengt die Gefäße. Direkte Folge davon: Erhöhter Blutdruck und schneller voranschreitende Gefäßverkalkung. Dadurch nimmt die Elastizität der Gefäße ab. Gleichzeitig verschlechtert sich die Durchblutung im Gehirn. Bei einem Schlaganfall wird das Gehirn ganz plötzlich geschädigt, da die Blutversorgung zu einem Teil des Gehirns unterbrochen wird. Je nach Ausprägung können die Folgen vom einfachen leichten Schlag mit geringfügigen, vorübergehenden Beschwerden wie Sehstörungen bis zum sofortigen Tod reichen. In den meisten Fällen sind Durchblutungsstörungen der Hirngefäße die Ursache. Entweder entstehen sie schleichend durch im Alter zunehmende Verkalkung der Arterien (Arteriosklerose) oder durch plötzliche Verschlüsse der Blutgefäße.
Mit jedem Jahr als Raucher steigt das Schlaganfallrisiko
Das Schlaganfall-Risiko steigt mit der Anzahl der Raucherjahre und der täglichen Zigarettendosis. Für Raucher liegt es 1,5- bis zweifach höher als für Nichtraucher. Neben dem Nikotinkonsum gibt es folgende weitere Faktoren, die einen Schlaganfall begünstigen können:25
- Erhöhte Blutfette
- Bluthochdruck
- Diabetes
- Bewegungsmangel
- Übergewicht
- Erhöhter Alkoholkonsum
Weitergehende Informationen zum Thema Schlaganfall erhalten Sie bei der
Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe.
Raucher, die den Ausstieg schaffen, haben nach einigen Jahren ein wesentlich geringeres Risiko zu erkranken, als wenn sie weitergeraucht hätten.
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http://www.medical-tribune.de,
Stand: 18.1.2007.