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Augen

Raucher erblinden häufiger

Die Erkrankung, die im Alter am häufigsten für schwere Sehbehinderungen bis zur Erblindung verantwortlich ist, ist die altersabhängige Makuladegeneration (kurz: AMD). Die Makula ist jene Stelle auf der Netzhaut des Auges, mit der wir am schärfsten sehen können. In ihr sind die lichtempfindlichen Zellen – die so genannten Photorezeptoren – am dichtesten gepackt. Je mehr diese Zellen absterben, desto schlechter sieht die betroffene Person. Im fortgeschrittenen Stadium werden Lesen, Auto fahren oder das Erkennen von Gesichtern immer schwieriger bis unmöglich. Das Risiko, an einer AMD zu erkranken, wächst mit dem Alter an. Es gilt als eindeutig bewiesen, dass das Erblindungsrisiko im Alter in engem Zusammenhang mit Tabakkonsum steht. Eine mögliche Erklärung für den nachteiligen Effekt des Rauchens wird darin vermutet, dass Nikotin in der Netzhaut die Antioxidantien verringert – jene Stoffe, die unsere Körperzellen vor dem Einfluss der schädlichen freien Radikale schützen. So verdoppelt das Rauchen das Risiko einer AMD und ist damit neben dem Alter der größte Risikofaktor für diese Erkrankung.

Die gute Nachricht

Gegen diesen Risikofaktor können Sie etwas tun. Ihr Risiko zu erblinden sinkt mit den rauchfreien Jahren. Bereits nach zehn Jahren verringert sich ihr Erblindungsrisiko deutlich. Wenn Sie 20 Jahre rauchfrei sind, ist Ihr Risiko so hoch wie das eines Nichtrauchers.


Weitergehende Informationen zum Thema Augengesundheit erhalten Sie bei der Link öffnet in neuem FensterInitiative Auge e.V.